Die Bürokratie verschlingt Milliarden. Österreichs Politiker wollen deshalb den Staat reformieren und die Bürokratie abbauen. Dazu haben sie eine sogenannte Reformpartnerschaft gegründet. Vertreten sind dabei die Spitzenpolitiker der Bundes- und Landesregierungen sowie des Gemeindebundes. Reformiert werden sollen unter anderem die Bereiche Gesundheit, Bildung und Verwaltung. Bis zum Sommer soll es eine Lösung geben.
Österreichs Politiker wollen den Staat reformieren und die Bürokratie abbauen. Dazu haben sie eine sogenannte Reformpartnerschaft gegründet. Vertreten sind dabei die Spitzenpolitiker der Bundes- und Landesregierungen sowie des Gemeindebundes. Reformiert werden sollen unter anderem die Bereiche Gesundheit, Bildung und Verwaltung. Bis zum Sommer soll es eine Lösung geben.
Passend dazu hat die Wirtschaftskammer neue Zahlen präsentiert. Österreichs Unternehmer müssen demnach jährlich rund 320 Millionen Arbeitsstunden für bürokratische Aufgaben aufwenden. Darunter fällt die gesamte Bandbreite administrativer Tätigkeiten, von der Buchhaltung bis hin zu umfangreichen Melde- und Dokumentationspflichten, wie die Wirtschaftskammer berichtet. Umgerechnet entspricht das rund 195.000 Vollzeitstellen, die mit Bürokratie beschäftigt sind.
Auch das Wirtschaftsforschungsinstitut Economica hat den „Bürokratiestandort Österreich“ untersucht. Dabei hat das Institut herausgefunden, dass jährlich allein durch die Bürokratie zehn bis 15 Milliarden Euro an Kosten für die Wirtschaft entstehen. Zudem herrscht zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ein Wirrwarr an Doppelgleisigkeiten. Allein in den Bereichen Verwaltung, Bildung und Gesundheit könnte man laut dem Institut zwischen zehn und 19 Milliarden Euro einsparen. Ohne, dass darunter das Leistungsangebot leiden würde.
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