Im heutigen Cash or Crash-Special geht es um die globale politökonomische Lage. Wer von den großen Mächten steigt auf? Wer steigt ab? China zählt derzeit zu den Gewinnern. Dort feiert die Volksbefreiungsarmee im kommenden Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Stellt sich die Frage, ob das kommunistische Regime in Peking das Jubiläum mit einem Überfall auf Taiwan „feiert“.
Im heutigen Cash or Crash-Special geht es um die globale politökonomische Lage. Wer von den großen Mächten steigt auf? Wer steigt ab? China zählt derzeit zu den Gewinnern. Dort feiert die Volksbefreiungsarmee im kommenden Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Stellt sich die Frage, ob das kommunistische Regime in Peking das Jubiläum mit einem Überfall auf Taiwan „feiert“. Eine Frage, die ich Bernhard Seyringer gestellt habe. Seyringer hat Sozialwissenschaften an den Universitäten London, Oslo, Urbino und Wien studiert. Heute ist er Politikanalyst am Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik. Sein Schwerpunkt liegt im Themengebiet „Neue Technologien und Internationale Politik" - mit Fokus auf die chinesische Außen-, Sicherheits- und Technologiepolitik. Das Regime in Peking sieht Seyringer jedenfalls stabil. China versuche derzeit in vielen Bereichen, vor allem im Bereich der Technologie, sich vom Ausland unabhängig zu machen. Zudem habe das Regime klare Wachstumsziele, die auch umgesetzt würden, so der Analyst. Gleichzeitig habe das Land aber auch noch immer enorme Probleme. Etwa die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Und man dürfe auch nicht vergessen, dass in China noch immer rund 600 Millionen Menschen in Armut leben würden. Die Stabilität des Regimes hängt laut Seyringer daher stark vom Wohlstand im Land ab. Ein Konflikt mit Taiwan würde für das Regime jedenfalls ein sehr hohes Risiko bedeuten.