Cash or Crash - Der Wirtschaftspodcast

#13 Was hohe Staatsschulden und ein Erdbeben in der OPEC für unsere Geldbörse bedeuten

Episode Summary

In diesem Podcast geht es um das Budget der Regierung für die kommenden zwei Jahre und um den Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC. Beides hat direkte bzw. indirekte Folgen für unsere Geldbörse.

Episode Notes

In diesem Podcast geht es um das Budget der Regierung für die kommenden zwei Jahre und um den Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC. Beides hat direkte bzw. indirekte Folgen für unsere Geldbörse. Dass die österreichische Regierung sparen muss, ist kein Geheimnis. Die Staatsschulden sind laut EU-Finanzregelwerk zu hoch. 418 Milliarden Euro betrugen sie am Ende des vergangenen Jahres. Das entspricht einerSchuldenquote von 81,5 Prozent. Die Schuldenquote ist das Verhältnis der gesamten Staatsschulden zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes. Die EU erlaubt aber nur 60 Prozent. Österreich liegt also deutlich darüber. Hoch sind auch die Lohnnebenkosten in Österreich. Insgesamt betragen sie 47 Prozent. Bezahlt werden sie sowohl von den Arbeitnehmern wie Arbeitgebern. Für die Unternehmen werden sie jetzt um einen Prozentpunkt gesenkt. So zählt die Wirtschaft, mit Abstrichen, zu den Gewinnern der aktuellen Budgetverhandlungen. Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere weitaus größere Gewinner. In der internationalen Politik musste die OPEC zuletzt eine Niederlage einstecken. Das Öl-Kartell verlor mit den Vereinigten Arabischen Emiraten ein wichtiges Mitglied. Nach einem ersten Schockmoment in den Medien stellte sich dann aber heraus, dass der Austritt der Emirate uns langfristig an den Tankstellen zugute kommen könnte – sofern der Iran-Krieg bald endet. 

Links

https://orf.at/stories/3428086/

https://www.derstandard.at/story/3000000318427/regierung-will-ein-paket-von-fuenf-milliarden-stemmen-die-eckpunkte-des-doppelbudgets

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/vae-austritt-opec-folgen-100.html